Hans A. Bernecker: Der DAX hat noch sehr viel Potenzial

Andreas Deutsch
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Actien-Börse-Herausgeber Hans A. Bernecker lässt sich von schwierigen Koalitionsverhandlungen nicht nervös machen. Ein Problem für die Börse sieht der 79-Jährige allerdings in den USA. Trotzdem bleibt er langfristig bullish.

Hans A. Bernecker beschäftigt sich seit fast 60 Jahren mit der Börse. In dieser Zeit ist er immer eines geblieben: optimistisch für die Aktienkurse. So auch dieses Mal. „Ich sehe das Wahlergebnis in Deutschland ganz entspannt“, so Bernecker im Interview mit dem AKTIONÄR. „Wichtig ist, dass es keine sozialistische Mehrheit gibt, sondern eine bürgerliche. Denn bürgerliche Mehrheiten waren in der Geschichte der Bundesrepublik immer gut für den DAX.“

Schlecht für die Märkte sei hingegen die sehr hohe Bewertung der Tech-Riesen Apple, Facebook und Co. „Die Marktkapitalisierung dieser Unternehmen beträgt insgesamt knapp 4.000 Milliarden Dollar“, sagt Bernecker. „Davon sind rund 1.000 Milliarden Dollar Luft. Jeder Fonds ist mittlerweile in den Werten investiert, viele auf Kredit. Das ist gefährlich. Wenn die Luft langsam aus der Blase entweicht, ist es in Ordnung. Platzt die Blase mit einem Knall, hat das schwerwiegende Folgen.“

Mit anderen Worten: Der DAX würde 1.000 Punkte einbrechen.

Doch das ist laut Bernecker eine Kaufchance, denn die Aussichten für deutsche Aktien seien nach wie vor gut: „Am Ende des Jahrzehnts steht der DAX über 15.000 Punkten.“

Das komplette Interview lesen Sie in der AKTIONÄR-Ausgabe 40/2017.