Hannover sichert sich im letzten Heimspiel Klassenerhalt

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Aufsteiger Hannover 96 hat im letzten Heimspiel der Saison den vorzeitigen Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga gesichert. Die Niedersachsen gewannen am 33. Spieltag gegen Hertha BSC verdient mit 3:1 (3:0) und haben nun 39 Punkte auf dem Konto.
Die Berliner verspielten hingegen nach einer über weite Strecken schwachen Leistung ihre letzte kleine Chance auf die Europacup-Plätze und blieben bei 43 Zählern stehen. Hertha verlor damit unter Coach Pal Dardai erstmals ein Spiel gegen Hannover.
Gleich mit der ersten Torchance in der 4. Minute ging Hannover durch Martin Harnik in Führung. Salif Sane per Kopf (40.) und Niclas Füllkrug (42.) erhöhten vor der Pause. Davie Selke verkürzte noch (73.).
Vor 49.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena am Maschsee begannen die Gastgeber offensiv und erspielten sich mit der neuen Doppelspitze Harnik und Füllkrug, der zuerst jedoch nur die Latte traf (38.), viele Möglichkeiten. Berlin agierte dagegen sehr passiv. Kurz vor Anpfiff musste Hertha zudem noch wechseln. Für Innenverteidiger Niklas Stark kam Per Skjelbred in die Partie. Es dauerte lange, bis die Gäste in die Partie fanden. Erst vor der Pause erspielten sie sich mehr Ballanteile. Die beste Chance der Hertha hatte noch Selke per Kopf (9.).
Am lautesten wurde es in Hannover, als Sane in seinem letzten Heimspiel für 96 den Freistoß von Pirmin Schwegler kraftvoll aus fünf Metern ins Tor köpfte. Vor dem Spiel wurde der Senegalese, den es zu Schalke 04 zieht, zusammen mit Felix Klaus (VfL Wolfsburg) und Charlison Benschop verabschiedet.
Nach dem Seitenwechsel startete Hertha zunächst besser, die Gastgeber nahmen dagegen einen Gang raus und ließen den Berlinern mehr Raum. Die gefährlicheren Chancen hatte aber trotzdem weiterhin Hannover, ehe Selke eiskalt vollstreckte. In der 59. Minute hielt zudem Torhüter Rune Jarstein stark gegen den unermüdlichen Harnik.