Handwerk begrüßt neue Quarantäne- und Isolationsregeln

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BERLIN (dpa-AFX) - Die Beschlüsse von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie stoßen beim Handwerksverband auf Zustimmung. Es sei gut, dass man sich auf flexible Quarantäne- und Isolationsvorgaben verständigt habe und auch künftig darauf setze, die Impfungen voranzutreiben, sagte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, am Freitag.

Bund und Länder entschieden, die Quarantäne für Kontaktpersonen und die Isolierung Infizierter zu verkürzen und zu vereinfachen. Kontaktpersonen werden danach von der Quarantäne ausgenommen, wenn sie eine Auffrischungsimpfung haben, frisch doppelt geimpft sind, geimpft und genesen oder frisch genesen sind. Als "frisch" gilt ein Zeitraum von bis zu drei Monaten. Für alle Übrigen sollen Isolation oder Quarantäne in der Regel nach zehn Tagen enden, wenn sie sich nicht vorher "freitesten" lassen. Das geht nach sieben Tagen.

Wollseifer sagte, die Beschlüsse ließen das Bemühen erkennen, bei der Pandemiebekämpfung die Balance zwischen dem Gesundheitsschutz einerseits und möglichst wenigen einschränkenden Regelungen für Wirtschaft und Gesellschaft andererseits zu erreichen. Die nun vorgesehenen Quarantäne- und Isolationszeiten trügen der Notwendigkeit Rechnung, Wirtschaft und öffentliches Leben nicht zum Stillstand kommen zu lassen. "Dass ein bundesweiter Lockdown weiter vermieden wird, ist im Sinne unserer Handwerksbetriebe", sagte er. "Durch erneute Komplettschließungen würden viele von ihnen in eine existenzbedrohende Lage geraten."

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