Handelskrieg vor Eskalation – DAX taumelt weiter

Maximilian Völkl
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Volkswagen, Daimler, BMW: Warum ein Komma für die Aktien im Koma enden könnte

Der DAX gibt am Mittwoch erneut deutlich nach. Nach der aggressiven Antwort Chinas auf die US-Strafzölle ist der deutsche Leitindex wieder klar unter die 12.000-Punkte-Marke gerutscht. Auch der Dow Jones eröffnet deutlich schwächer. Die anhaltende Unsicherheit treibt die Anleger zunehmend in sichere Häfen.

China hat angekündigt, Zölle auf 106 US-Waren wie Autos oder Chemie-Produkte zu erheben. Diese sollen einen Wert von 50 Milliarden Dollar haben – die gleiche Summe, die auch von den USA mit Strafen belegt werden soll. Bislang sind es nur Drohungen, doch beide Regierungen machen derzeit nicht den Eindruck, als würden sie sich noch zur Vernunft bringen lassen.

Vor allem in den USA ist unter Trump jedoch nicht bewiesen, ob die aktuellen Spannungen nur eine Machtdemonstration sind und ob eine Eskalation wirklich gewollt ist. „Die Tatsache, dass sein Verhalten unberechenbar ist und es im Weißen Haus schnell zu Stimmungsschwankungen kommt, genügt, um für Verunsicherung auf dem Börsenparkett zu sorgen“, so Analyst Milan Cutkovic vom Brokerhaus AxiTrader zu Trump.

An der Seitenlinie bleiben

Trumps Handelskrieg drückt auf die Stimmung. Trotz guter Konjunkturdaten fehlen deshalb aktuell die Impulse nach oben. Der DAX hängt im Seitwärtstrend fest, der nachhaltige Ausbruch über 12.000 Punkte gelingt nicht. In der neuen Ausgabe, die Sie hier bequem ab 22:00 Uhr herunterladen können, positioniert sich DER AKTIONÄR mit einem Stop-Buy-Limit neu.