"Handelsblatt": Birkenstock will 100 Millionen Euro in Expansion investieren

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Birkenstock-Laden in Paris

Der Schuh-Hersteller Birkenstock will 100 Millionen Euro in seine Expansion investieren. Die Hälfte der Summe soll laut Bericht des "Handelsblatts" in die Modernisierung der mit 1900 Mitarbeitern aktuell größten Birkenstock-Fabrik im ostsächsischen Görlitz fließen, die andere Hälfte in eine neue Fabrik. Über den Standort wolle Birkenstock im Herbst entscheiden, berichtet die Zeitung am Sonntag.

"Die Investitionen sind ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland, wonach Birkenstock auch weiterhin nur 'Made in Germany' produzieren wird", zitierte das "Handelsblatt" Birkenstock-Chef Oliver Reichert. In Görlitz sollen dem Bericht zufolge künftig nahezu ausschließlich die besonders stark nachgefragten Kork-Latex-Schuhe hergestellt werden.

Die Fertigung von Kunststoff-Birkenstocks soll den Angaben zufolge in die neue Fabrik ausgelagert werden. Reichert wolle den neuen Standort mit zunächst 400, mittelfristig 1000 Arbeitsplätzen "zum Kompetenzzentrum für sogenannte einspritzbasierte Technologien" entwickeln.

Geprüft werden laut "Handelsblatt" dafür noch drei bis vier in Frage kommende Standorte. Darunter seien Kommunen in den neuen Bundesländern, aber auch im nördlichen Bayern. Wo genau die neue Fabrik entstehen wird, wolle Birkenstock im September, spätestens im Oktober entscheiden. Der Produktionsstart sei im ersten Halbjahr 2023 vorgesehen.

ilo/jes

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