Handelsabkommen: Brexit-Vorschlag der EU wird nicht nur in London für Ärger sorgen

Leonhard Landes
Theresa May und Donald Tusk

Die Brexit-Verhandlungen gehen in die nächste Runde: Am Mittwoch ist ein Papier der Europäischen Union über die Verhandlungsrichtlinien für ein Handelsabkommen mit Großbritannien nach dem EU-Austritt öffentlich geworden.

Das Dokument enthält viele explosive Stellen, die zu neuem Streit zwischen Brüssel und London führen werden – denn die EU lehnt größtenteils die Pläne der britischen Premierministerin Theresa May für die Beziehungen nach dem Brexit ab.

Aber auch innerhalb der Europäischen Union könnte es erstmals zu Konflikten über den Kurs bei den Brexit-Verhandlungen kommen. Der Vorschlag der EU für ein Handelsabkommen mit Großbritannien – auf den Punkt gebracht.

Das steht im Papier der EU:

Die EU will ein herkömmliches Handelsabkommen mit London schließen. Vorbild hierzu könnte das Freihandelsabkommen CETA mit Kanada sein.

► Das würde beinhalten: keine Zölle auf Güter, keinen teilweisen Zugang zum Binnenmarkt bei einzelnen Wirtschaftsbereichen (Brüssel spricht hier von “Rosinenpicken”) und die eingeschränkte Möglichkeit, Dienstleistungen anzubieten – im Rahmen dessen, was für ein Drittland möglich ist.

Eine enge Zusammenarbeit strebt die EU bei Verteidigung, Sicherheit und Polizeiarbeit an. 

Warum der...

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