Handelgespräche zwischen USA und China begonnen

US-Finanzminister Steven Mnuchin in Peking

Ranghohe Vertreter der USA und Chinas sind am Donnerstag in Peking zusammengekommen, um im Handelsstreit zwischen beiden Ländern eine Einigung zu finden. Die chinesische Führung hatte im Vorfeld die Erwartungen gedämpft: "Es ist nicht realistisch, alle Probleme in nur einer Verhandlungsrunde zu lösen", sagte eine Sprecherin des Außenministeriums am Mittwoch. Es würden aber sicher "positive Verhandlungen, wenn die USA die relevanten Probleme aufrichtig lösen wollen".

Die hochrangige US-Delegation besteht unter anderem aus Finanzminister Steven Mnuchin, Handelsminister Wilbur Ross, dem Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und Wirtschaftsberater Larry Kudlow. Die chinesische Delegation wird angeführt von Vize-Regierungschef Liu He.

Der aktuelle Handelsstreit zwischen den USA und China schürt Ängste vor einem Handelskrieg. Eine Eskalation des Konflikts zwischen den beiden größten Volkswirtschaften würde die gesamte Weltwirtschaft in Mitleidenschaft ziehen. Washington hatte zu Beginn des Monats Strafzölle auf 1300 chinesische Produkte mit einem Warenwert von insgesamt rund 50 Milliarden Dollar (40 Milliarden Euro) angekündigt. Peking drohte mit entsprechenden Gegenmaßnahmen.