Handball: Trainer Petkovic will die Füchse-Abwehr noch härter machen

Erfolgreichster Berliner Schütze war der Spanier Ignacio Plaza Jimenez mit sieben Toren

Berlin.  Velimir Petkovic ist gern gut vorbereitet. Bevor der Handball-Trainer im Dezember des vergangenen Jahres das Zepter bei den Füchsen Berlin übernahm, hat er jeden Spieler des Bundesligaklubs akribisch analysiert. Doch er kam mitten in der Saison als Nachfolger von Erlingur Richardsson, von dem sich die Füchse getrennt hatten. Petkovic musste die Berliner Handballer kurzfristig stabilisieren. Große taktische Veränderungen waren da kaum möglich.

Umso mehr genießt der 61-Jährige nun seine erste Saisonvorbereitung mit der Mannschaft. "Es ist wichtig, dass wir dann hart Arbeiten, wenn wir die Zeit dafür haben", sagt Petkovic. Dabei legt er besonderen Wert auf die Stärkung der Defensive, die bislang ohnehin das Prunkstück der Füchse war. "Ich will da aber noch viel mehr Härte sehen", sagt Petkovic. Gern spricht er von einer "Berliner Mauer", die mit den Zugängen Erik Schmidt (2,04 Meter) und Marko Kopljar (2,10 Meter) noch einmal höher geworden ist. Petkovic ist aber auch nicht entgangen, dass die Füchse in der vergangenen Saison oft an ihrer teils fahrigen, teils ideenlosen Offensive scheiterten.

Fabian Wiede soll mehr in der Mitte eingebunden werden

Er will mehr Tempo ins Spiel zu bringen und mehr Flexibilität. Ein Spieler, der für diese Attribute steht wie kaum ein anderer ist Nationalspieler Fabian Wiede, der in der vergangenen Saison wegen einer Schulteroperation länger pausieren musste. "Jetzt konnten wir an der Wurfqualität von Fabian Wiede arbeiten, und ich werde ihn mehr auf d...

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