Handball: Füchse-Neuling Schmidt: "Meine Familie erdet mich"

Erik Schmidt will es mit den Füchsen wissen

Berlin.  24 Jahre, 2,05 Meter und 110 Kilogramm: Handballer Erik Schmidt bringt die perfekten Voraussetzungen mit, um sich bei den Füchsen Berlin unersetzlich zu machen. Schon vor anderthalb Jahren hat der Kreisläufer einen Vertrag bis 2020 unterschrieben. Im Interview spricht der Europameister von 2016 über Titelambitionen mit den Füchsen, Rückschläge in der Nationalmannschaft und den Blick für das Wesentliche im Leben.

Herr Schmidt, die ersten Pflichtspiele mit den Füchsen haben Sie bereits absolviert. Mit welchen Eindrücken starten Sie am Sonntag in das erste Bundesliga-Heimspiel (15 Uhr, Max-Schmeling-Halle, Sky)?

Erik Schmidt: Ich habe mich von Anfang an sehr wohl gefühlt in der Mannschaft, das bestätigt sich immer mehr. Ein großer Pluspunkt des Teams ist die hohe individuelle Qualität. Wenn wir die alle gemeinsam auf die Platte kriegen, wird es für jedes Team in dieser Saison ganz schwer gegen uns.

Den Anfang macht Aufsteiger TSG Friesenheim, jetzt unter neuem Namen die "Eulen Ludwigshafen". 2012 haben Sie dort Ihren ersten Profivertrag unterschrieben, haben von dort den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft. Ist das ein besonderes Spiel für Sie?

Gerade fällt mir auf, dass es mein erstes Spiel gegen meinen alten Verein sein wird, seit ich 2015 nach Hannover gegangen bin. Es klingt vielleicht abgedroschen, aber auch das ist ein ganz normales Spiel für mich, das ich gewinnen möchte. Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass außer dem Trainer, der damals unser Teamkapitän war,...

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