Handball: Rhein-Neckar-Löwen im Terminstress

Innerhalb von nur 25 Stunden treffen die Rhein-Neckar-Löwen zuerst auf Leipzig und dann gegen den FC Barcelona. Der enge Terminplan stößt bei den Verantwortlichen auf Unverständnis, dennoch soll keine der Partien abgeschenkt werden.

Innerhalb von nur 25 Stunden treffen die Rhein-Neckar-Löwen zuerst auf Leipzig und dann gegen den FC Barcelona. Der enge Terminplan stößt bei den Verantwortlichen auf Unverständnis, dennoch soll keine der Partien abgeschenkt werden.

"Das ist deutlich über der Grenze der Zumutbarkeit", beklagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann. Auch der sportliche Leiter Oliver Roggisch zeigt sein Unverständnis über den engen Terminplan: "Hier wurde ganz klar eine Grenze überschritten, was wir so nicht akzeptieren können."

Laut Bohmann habe es keine Möglichkeit gegeben, eine der Partien zu verlegen. Das Spiel in Leipzig werde in der ARD übertragen, "und Barcelona trägt seine Heimspiele in der Königsklasse grundsätzlich nur am Wochenende aus", erklärt Bohmann.

Die außergewöhnlichen äußeren Umständen veranlassen den deutschen Meister zu besonderen logistischen Maßnahmen. Unmittelbar nach der Partie für Leipzig reist die Mannschaft mit dem Bus nach Berlin und verbringt die Nacht nahe des Flughafens Schönefeld, ehe es dann am darauffolgenden Morgen mit dem Flieger nach Barcelona geht.

"Das Wichtigste wird sein, gut zu regenerieren und möglichst viel zu schlafen. Die Kunst ist, nach dem Leipzig-Spiel schnell herunterzufahren", erklärt Roggisch.

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