Handball: Neu-Fuchs Schmidt verzichtet auf freie Tage

Nationalspieler Erik Schmidt (l.) verstärkt bis 2020 die Füchse Berlin

BERLIN.  Steffen Fäth steckt den Kopf durch die Hallentür. "Was sollen wir mit den Schuhen von Kent Tönnesen machen?", fragt der Rückraumspieler der Füchse Berlin. "Nimm dir eine Mülltüte und steck sie da rein", antwortet Teambetreuer Thomas Otto. "Kent bekommt in Veszprem bestimmt neue Schuhe." Der norwegische Nationalspieler wechselte zur neuen Saison zum ungarischen Meister. Seine zurückgelassenen Utensilien werden jetzt ausgemistet, denn die Füchse starteten am Mittwoch mit dem ersten Training in die neue Spielzeit.

Kopljar ist gespannt auf die Bundesliga

Vielleicht findet Tönnesen ja in Ungarn die alten Schuhe von Marko Kopljar (31). Der kroatische Nationalspieler nahm den umgekehrten Weg, kam von Veszprem zu den Füchsen, wo er seine ersten Erfahrungen in der Bundesliga sammeln wird. "Ich bin sehr gespannt auf die deutsche Liga", sagte der Linkshänder, der momentan bei Teamkollege Drago Vujovic wohnt, weil er noch keine eigene Wohnung in Berlin gefunden hat. Am Mittwoch absolvierte Kopljar seine erste Trainingseinheit unter Coach Velimir Petkovic. Bei lockeren Fußball- und Basketballpartien fiel der 2,10-Meter-Mann vor allem durch seine Größe auf, allzu großen Belastungen wollte der Füchse-Trainer seinen Spielern nicht aussetzen, denn am heutigen Donnerstag steht der allseits beliebte Laktattest auf dem Programm.

Ebenfalls beim Trainingsauftakt im Sportforum Hohenschönhausen war Erik Schmidt (24). Der 2,04 Meter große Kreisläufer, Teil der Bad Boys und Europameister von 2016, hätte al...

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