Handball: Hans Lindberg ist der Siebenmeter-König von Katar

Hans Lindberg ist aus der Füchse-Mannschaft nicht mehr wegzudenken

Berlin.  Am Mittwochabend hob der Flieger ab in Richtung Doha. Zum dritten Mal reisen die Füchse Berlin zum Handball Super Globe in die Hauptstadt Katars. Zweimal sind sie bereits als Klubweltmeister zurückgekehrt. Nun können die Berliner das erste Team werden, das den Titel zum dritten Mal in Serie gewinnt. "Aber das wird schwer. Wir sind nicht die Favoriten", sagt Hans Lindberg.

Der jüngste Auftritt seiner Mannschaft im DHB-Pokal beim Zweitligisten HSG Nordhorn-Lingen, wo die Füchse sich erst in der Verlängerung in die nächste Runde retten konnten, verleitet den Rechtsaußen nicht gerade zu Kampfansagen. Das Finale ist aber durchaus möglich für die Berliner. Im Viertelfinale treffen sie zunächst auf den Panamerika-Meister Esporte Clube Pinheiros aus Brasilien (Freitag, 16 Uhr, Livestream shoof.alkass.net). Bei einem Sieg bekommen sie es im Halbfinale am Sonnabend (18 Uhr) entweder mit Al-Sadd (Katar) oder Sydney University HC (Australien) zu tun. Auf den Champions-League-Sieger Vardar Skopje oder den spanischen Rekordmeister FC Barcelona können die Füchse frühestens im Finale am Montag treffen. "Wir haben echt Losglück und versuchen, das Beste rauszuholen", sagt Lindberg.

Am Rande der Europameisterschaft 2016 in Polen hatte Geschäftsführer Bob Hanning den dänischen Nationalspieler aus der Konkursmasse des insolventen HSV Handball nach Berlin geholt. An den Transfer des Mannes, der bereits Deutscher Meister, Champions-League-Sieger und Torschützenkönig in unterschiedlichen Wettbewerben ...

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