Gensheimer glänzt, Löwen brechen ein

SID

Die Rhein-Neckar Löwen aus der Handball-Bundesliga sind mit einem Remis aus der WM-Pause zurückgekehrt.

Die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb blieb in der European League beim 30:30 (17:13) gegen die Kadetten Schaffhausen hinter den Erwartungen zurück, festigte durch das Remis jedoch die Spitzenposition in Gruppe D.

In Abwesenheit des Franzosen Romain Lagarde und der schwedischen Vize-Weltmeister Albin Lagergren und Andreas Palicka, die am Sonntag das WM-Finale gegen Dänemark 24:26 verloren hatten, kamen die Löwen trotz komfortabler Pausenführung im zweiten Abschnitt völlig aus dem Tritt und lagen zwischenzeitlich mit zwei Treffern zurück.

Bester Löwen-Werfer war Nationalmannschaftskapitän Uwe Gensheimer mit neun Toren.

Bereits am Mittwoch folgt die zweite Partie gegen den Schweizer Erstligisten. Die Duelle werden nach zwei coronabedingten Spielabsagen als "Double Header" in Schaffhausen nachgeholt. Das für den kommenden Sonntag geplante Bundesliga-Spiel gegen die MT Melsungen war auf unbestimmte Zeit verlegt worden. Die Löwen hatten aufgrund der WM eine entsprechende Option gezogen, die von der Liga zuvor festgelegt worden war.