Handball: Konkurrenz für DHB: Dänemark und Schweiz bewerben sich für EM 2022 und 2024

Konkurrenz für die deutsche EM-Bewerbung für 2024: Dänemark und die Schweiz haben ihre gemeinsame Kandidatur für die EM-Endrunden der Männer in den Jahren 2022 und 2024 ebenso beim europäischen Dachverband EHF offiziell eingereicht wie Ungarn und die Slowakei.

Konkurrenz für die deutsche EM-Bewerbung für 2024: Dänemark und die Schweiz haben ihre gemeinsame Kandidatur für die EM-Endrunden der Männer in den Jahren 2022 und 2024 ebenso beim europäischen Dachverband EHF offiziell eingereicht wie Ungarn und die Slowakei.

Dies teilte der Schweizerische Handball-Verband (SHV) am Freitag mit. Über die Vergabe der Turniere entscheidet der EHF-Kongress im Juni 2018.

Erst am vergangenen Wochenende hatte der DHB entschieden, sich auf eine alleinige Bewerbung für 2024 zu konzentrieren. Zuvor war zusätzlich eine gemeinsame Kampagne mit Dänemark und der Schweiz für das Turnier 2022 geplant. "Die Bewerbung ist nicht nur berechtigt, sondern ich hoffe auch, dass wir 30 Jahre nach der Frauen-EM in Deutschland eine gute Veranstaltung hinbekommen können", sagte EHF-Präsident Michael Wiederer zur Bewerbung des DHB kürzlich beim Verbandstag.

Damit gibt es für die Europameisterschaften 2022 und 2024 nun jeweils drei Bewerber. Für die Endrunde 2022 steigen Belgien, Spanien und Frankreich mit einer gemeinsamen Dreier-Bewerbung gegen die Doppel-Kampagnen von Dänemark/Schweiz und Ungarn/Slowakei in den Ring. Mit letztgenannten Doppel-Bewerbungen wetteifert Deutschland um die Austragung im Jahr 2024.

Für die Frauen-EM 2022 ist bei der EHF bislang nur die gemeinsame Bewerbung von Slowenien, Mazedonien und Montenegro als Ausrichter eingegangen. Für die Austragung der Endrunde 2024 gibt es noch keinen Bewerber.

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