Handball: Katar verliert die Lust am Handball

Katar hat in den vergangenen Jahren unfassbar viel Geld in den Handball investiert und alleine rund 179 Millionen Euro in die WM 2015 im eigenen Land gesteckt. Nun deutet vieles darauf hin, dass das Emirat am Persischen Golf seine Bemühungen auf die Sportart bezogen deutlich einschränken wird.

Katar hat in den vergangenen Jahren unfassbar viel Geld in den Handball investiert und alleine rund 179 Millionen Euro in die WM 2015 im eigenen Land gesteckt. Nun deutet vieles darauf hin, dass das Emirat am Persischen Golf seine Bemühungen auf die Sportart bezogen deutlich einschränken wird.

Wie der Deutschlandfunk berichtet, werden sich die Kataris aller Voraussicht nach nicht mehr um die TV-Rechte für die Handball-Weltmeisterschaften der Jahre 2018 bis 2021 bemühen. Für die Weltmeisterschaften 2014 bis 2017 hatten die Wüstensöhne noch die Rekordsumme von rund 92 Millionen Euro auf den Tisch gelegt.

Außerdem bestätigte HBL-Boss Frank Bohmann, dass die Tochter des Staatssenders Al Jazeera, BeIn Sports, wohl keinen Vertrag über die Übertragungsrechte für die kommende Bundesliga-Saison unterschreiben wird.

Bislang sollen die Kataris der HBL ungefähr eine halbe Million Euro pro Jahr bezahlt haben, um die HBL im Mittleren Osten und in einigen nordafrikanischen Ländern zeigen zu können. Umsatzeinbußen muss die HBL angeblich trotzdem nicht befürchten, da ein großer Deal mit Sendern aus Skandinavien bevorstehen soll.

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