Handball: Jicha: "Die Schmerzen waren unerträglich"

"Mein Körper hat es nicht mehr zugelassen, dass ich auf meinem gewohnten Niveau spiele", sagte Jicha dem Schweizer Blick über die Gründe für sein Karriereende in diesem Sommer: "Ich musste aufrichtig zu mir selbst sein."

"Mein Körper hat es nicht mehr zugelassen, dass ich auf meinem gewohnten Niveau spiele", sagte Jicha dem Schweizer Blick über die Gründe für sein Karriereende in diesem Sommer: "Ich musste aufrichtig zu mir selbst sein."

"Die Schmerzen waren unerträglich", erklärte der Tscheche weiter. Teilweise sei es so schlimm gewesen, dass er an spielfreien Tagen nicht einmal in der Lage gewesen sei, mit seiner Familie einen Spaziergang zu machen.

Nun steht für den 35-Jährigen die Familie endlich im Mittelpunkt. Jicha hat seiner Frau versprochen, dass er wieder mehr zu Hause als in Hotels übernachten werde.

Jicha wird es als Trainer versuchen

Wie lange das so bleibt, ist allerdings unklar. Schließlich möchte der linke Rückraumspieler dem Handball weiterhin verbunden bleiben. "Irgendwann werde ich es wohl als Trainer probieren", so Jicha.

Jicha kam 2005 aus St. Gallen in die Bundesliga zum TBV Lemgo. Zwei Jahre später wechselte der Mann aus Pilsen zum THW Kiel und wurde in acht Jahren an der Förde eine der prägendsten Figuren des Klubs überhaupt. Zuletzt stand Jicha für zwei Jahre beim FC Barcelona unter Vertrag.

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