Handball: Ein guter Fuchs beißt immer nur so oft zu wie nötig

Berlins Petar Nenadic traf als erfolgreichster Torschütze zehnmal

Hüttenberg/Berlin.  Dass in der hessischen Provinz so mancher Stolperstein herumliegt, haben bereits einige Mannschaften der Handball-Bundesliga erlebt. Am Sonntag hatten nun die Füchse Berlin ihren Auftritt als haushoher Favorit in der mit 1731 Zuschauern gefüllten Sporthalle Gießen-Ost, und sie bestanden die Prüfung bei dem unbequemen Aufsteiger TV Hüttenberg mit einiger Mühe. 30:28 (16:16) siegten die Berliner und klettern mit 6:0 Punkten auf den dritten Tabellenplatz.

"Das war ein hartes Stück Arbeit, auch weil wir nur vier Auswechselspieler hatten", sagte Rückraumspieler Petar Nenadic. Ohne Steffen Fäth (Zerrung) und Marko Kopljar, der sich gegen den SC Magdeburg eine Adduktorenverletzung zugezogen hatte, fehlten zwei wurfgewaltige Rückraumspieler. Nenadic, Paul Drux und Fabian Wiede, die insgesamt 17 von 30 Treffern der Füchse beisteuerten, konnten diese Ausfälle aber kompensieren.

Nach der Pause wie verwandelt

Dabei hatten die Berliner Handballer den Wunsch von Füchse-Trainer Velimir Petkovic zunächst nicht erhört, der gehofft hatte, man finde "von Anfang an" eine Lösung gegen die offensive Deckung. In den ersten 30 Minuten lief sich sein Team aber immer wieder in der Abwehr der flink agierenden Gastgeber fest, die eigene Deckung hingegen wies oft Lücken auf. 11:14 lagen die Füchse nach 24 Minuten zurück, könnten sich dann aber durch starke Aktionen von Drux und Nenadic sowie Torhüter Petr Stochl, der zum Ende der ersten Hälfte Silvio Heinevetter ersetzte, bei Gleichstand in die Pause retten...

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