Handball: Frauen-Bundestrainer Groener will Professionalisierung vorantreiben

Handball: Frauen-Bundestrainer Groener will Professionalisierung vorantreiben

Der neue Bundestrainer Henk Groener (57) will für seine ambitionierten Ziele die Professionalisierung im deutschen Frauenhandball vorantreiben. "Ich hoffe, dass wir in ein paar Jahren zurückblickend sagen können, es hat sich viel bewegt", sagte Groener am Dienstag in Stuttgart. Dort wird er am 21. März (19.00 Uhr) in der EM-Qualifikation gegen Spanien sein Debüt als Coach des Deutschen Handballbundes (DHB) feiern.
"Es gibt Vereine in der Bundesliga, die auch vom Etat her in der Lage sein sollten, profihafte Bedingungen hinzukriegen", sagte Groener und fügte an: "Wir brauchen Spielerinnen, die eine professionelle Handballkarriere verfolgen wollen." Nach seinem Amtsantritt im Januar ist er laut eigenen Angaben 17.000 Kilometer auf der Autobahn gefahren, um die Klubs zu besuchen.
Der Nachfolger von Michael Biegler betonte, dass bereits jetzt schon "viel gut" sei im deutschen Frauenhandball. Entwicklungsspielraum sieht er unter anderem bei den Einsatzzeiten von Talenten in der höchsten Spielklasse. Groener strebt die Etablierung des DHB-Teams in der Weltspitze an.