Handball: Flensburg und Magdeburg halten Titelkampf spannend

Magdeburg ist im Flow - Vereinsrekord für Wiegert nicht wichtig

Die SG Flensburg-Handewitt hält in der Handball-Bundesliga den Druck auf auf Titelverteidiger Rhein-Neckar Löwen aufrecht. Beim früheren Meister TBV Lemgo siegte das Team von Trainer Maik Machulla mit 32:23 (16:9) und zog mit 44:12 Zählern nach Pluspunkten mit dem Tabellenführer aus Mannheim (44:8) gleich. Die Löwen haben allerdings zwei Spiele weniger absolviert.
Dahinter liegt der SC Magdeburg (42:14) als neuer Tabellendritter in Lauerstellung. Mit einem souveränen 34:24 (18:12)-Sieg gegen Aufsteiger TuS N-Lübbecke zog der SCM an den Füchsen Berlin (41:11) und dem TSV Hannover-Burgdorf (41:13) vorbei. 
Im Abstiegskampf feierte der TVB Stuttgart einen wichtigen 26:25 (14:15)-Erfolg gegen Traditionsklub VfL Gummersbach. Fünf Sekunden vor Spielende erzielte Dominik Weiss den Siegtreffer. In der Tabelle rückten die Schwaben auf Rang 13 (18:38) vor und können allmählich für die kommende Erstliga-Saison planen. Gummersbach (14:40) muss dagegen als 15. weiter bangen. Auf den Abstiegsrängen stehen Hüttenberg (10:44) und die Eulen Ludwigshafen (9:45).
Magdeburg gab vor dem Anwurf die Vertragsverlängerungen mit dem kroatischen Kreisläufer Zeljko Musa und dem slowenischen Rückraumspieler Marko Bezjak bekannt. Beide verlängerten ihre Kontrakte bis 2021.