Handball: Füchse wollen mit vereinten Kräften den Startrekord

Rückraumspieler Paul Drux kann das Team nach seiner Verletzung wieder unterstützen

BERLIN.  So richtig zum Feiern sind die Füchse Berlin nach dem dramatischen Sieg in Leipzig gar nicht gekommen. "Wir spielen ja Sonntag schon wieder", war die Antwort von Rückraumspieler Steffen Fäth auf die Frage, wie die Party im Bus auf der Rückfahrt verlaufen sei. An diesem Sonntag (12.30 Uhr, Max-Schmeling-Halle) treten die Berliner Handballer gegen den TBV Lemgo in eigener Halle an.

Auch dieses Mal wollen die Füchse, aktuell mit 12:0 Punkten auf Tabellenplatz zwei der Liga, ohne Verlustpunkt bleiben. Bei einem Sieg wäre der klubeigene Startrekord aus der Saison 2010/11 mit 14:0 Punkten eingestellt. Gegen Lemgo sind die Voraussetzungen für weitere Punkte auch nicht schlecht, denn seit November 2010 haben die Füchse alle 15 Pflichtspiele gegen die Ostwestfalen gewonnen, die aktuell auf Platz neun rangieren. "Wir sind ungeschlagen. Das soll auch so bleiben", sagt Fäth. "Der Sieg gegen Leipzig hat uns noch enger zusammenrücken lassen. Ich glaube, dass so ein Erlebnis zusätzliche Kräfte für Sonntag freisetzen kann."

Große Herausforderung für den Athletiktrainer

Die können die Füchse auch brauchen, denn der Oktober stellt eine körperliche Herausforderung für das Team dar: Die Füchse absolvieren, die Partie gegen Leipzig eingeschlossen, sechs Spiele innerhalb von 16 Tagen. "Die Belastung für unsere Spieler ist in diesem Monat enorm", sagt Füchse-Trainer Velimir Petkovic. Rückraumspieler Paul Drux, der mit der Nationalmannschaft bei großen Turnieren enorme Belastungen gewohnt ist, sagt: "D...

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