Handball: Füchse vertrauen in Flensburg auf Wurf-Riese Wiede

Freie Wurfbahn – seltenes Glück für Fabian Wiede. Der Linkshänder der Füchse hofft auf das Weiterkommen im Pokal

Berlin.  Wenn Fabian Wiede die Augen schließt, gedanklich dreieinhalb Jahre zurückspult und sich vorstellt, wie das war im April 2014 in Hamburg, dann hat der Handballer der Füchse Berlin sofort ein Bild im Kopf: "Ich sehe den Pokal", sagt Wiede mit einem Lächeln im Gesicht. Die Füchse hatten damals im Finale des DHB-Pokals 22:21 gegen die SG Flensburg-Handewitt gewonnen. "Ich sehe, wie wir alle aufs Feld rennen und jubeln", erzählt Wiede weiter. Es ist der Moment, den der 23-Jährige als seinen bislang schönsten mit den Füchsen beschreibt.

Wiedes achtes Spiel allein auf seiner Position

Wiede öffnet die Augen. Vor drei Jahren hatte er gerade den Sprung vom A-Jugendspieler zu den Profis geschafft. Heute ist er ein Führungsspieler. "Es hat sich viel verändert", sagt er. "Früher konnte ich unbekümmert aufspielen, mittlerweile trage ich Verantwortung und treffe viele Entscheidungen." Zuletzt spielte er nahezu durchgängig, da er die Position im rechten Rückraum seit der Verletzung von Marko Kopljar allein besetzt.

Das wird auch an diesem Mittwoch, 19.30 Uhr, so sein, wenn die Füchse im Pokal-Achtelfinale wieder auf Flensburg treffen. "Das wird Fabis achtes Spiel allein auf seiner Position, ich müsste ihn mal entlasten", sagt Füchse-Trainer Velimir Petkovic. Das ist aktuell aber schwierig. Mit Hannover, Flensburg und dem Ligaspiel am Sonnabend gegen den THW Kiel befinden sich die Füchse mitten in einer richtungsweisenden Woche. Im Pokal war in den vergangenen zwei Jahren im Achtelfinale Schluss...

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