Handball: Nur drei Sekunden fehlen den starken Füchsen

Füchse-Torhüter Silvio Heinevetter (l.) zeigte mit 16 Paraden eine hervorragende Leistung an seinem 33. Geburtstag

Da saßen sie also. Bob Hanning, Velimir Petkovic, Alfred Gislason und Thorsten Storm. Vier Männer, die den deutschen Handball in den vergangenen Jahren maßgeblich mitgeprägt haben. Und alle hatten ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen nach dem 25:25 (15:14) im Bundesligaspiel der Füchse Berlin gegen den THW Kiel in der Max-Schmeling-Halle. "Das war Werbung für den Handball-Sport", brachte es Gäste-Trainer Gislason auf den Punkt. Und Füchse-Geschäftsführer Hanning, durchaus ein Freund des kritischen Wortes, merkte an: "Ich bin heute mit allem richtig zufrieden und glücklich. Das ist ein großer Tag."

In der Tat hatten die 9000 Zuschauer ein hochklassiges und hart umkämpftes Handballspiel gesehen, "ein Leckerbissen" nannte THW-Manager Storm die Partie, in der Kiel drei Sekunden vor Schluss mit einem Siebenmeter von Niclas Ekberg ausglich. Die Berliner müssen damit weiter auf den ersten Heimsieg gegen den deutschen Rekordmeister seit September 2010 warten, übernahmen dafür aber wieder die Tabellenspitze.

Angetrieben von einem glänzend aufgelegten Silvio Heinevetter, dem an seinem 33. Geburtstag insgesamt 16 Paraden gelangen, spielten die Füchse von Beginn an groß auf. Die kriselnden Kieler aber hielten mit, es war ein Kampf auf Augenhöhe. Zupackend in der Abwehr, variabel und kompromisslos im Angriff. Kevin Struck gelang kurz vor Schluss das 25:24 (60.), der Sieg war zum Greifen nah. Doch dann verwandelte Ekberg den Siebenmeter. Bester Werfer bei den Berlinern war Steffen Fäth mit...

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