Handball: Füchse-Niederlage: "Müssen uns an die eigene Nase fassen"

Geschäftsführer Bob Hanning hat verärgert auf die 26:30-Heimniederlage von Tabellenführer Füchse Berlin gegen Verfolger SG Flensburg-Handewitt reagiert. "Gerade in der zweiten Halbzeit haben wir in vielen Situationen nachgelassen. So müssen wir uns an die eigene Nase fassen", sagte der Vizepräsident des DHB.

Geschäftsführer Bob Hanning hat verärgert auf die 26:30-Heimniederlage von Tabellenführer Füchse Berlin gegen Verfolger SG Flensburg-Handewitt reagiert. "Gerade in der zweiten Halbzeit haben wir in vielen Situationen nachgelassen. So müssen wir uns an die eigene Nase fassen", sagte der Vizepräsident des DHB.

Auch Trainer Velimir Petkovic ärgerte sich über das Resultat: "Wir haben zu sehr mit den Schiedsrichtern gehadert. Das war unnötig und gegen eine so gute Mannschaft wie Flensburg tödlich."

Durch den Auswärtssieg konnten die Norddeutschen nach Minuspunkten zum Spitzenreiter aufschließen. SG-Coach Maik Machulla: "Das war ein wichtiger Schritt nach vorne. Wir werden aber nicht groß feiern, sondern permanent weiter arbeiten."

Zwei Punkte sammelte auch Nordrivale THW Kiel mit einem ungefährdeten 36:24-Erfolg beim TVB Stuttgart ein. Nach schwachem Saisonstart war es für den deutschen Rekordmeister der vierte Sieg aus den letzten fünf Ligabegegnungen (9:1 Punkte). "Der Weg ist noch sehr lang, aber wir haben ein klares Ziel: Das wollen wir weiter verfolgen und dann sehen, was dabei herauskommt", sagte Nikola Bilyk, mit acht Treffern sicherster THW-Schütze.

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