Handball: Füchse-Torwart Stochl sichert den Sieg gegen Stuttgart

Füchse-Torwart Petr Stochl zeigte gegen Stuttgart seine Klasse

Als Kevin Struck in die Katakomben der Schmelinghalle lief, hielt Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning den jungen Handballer auf und drückte dem 20-Jährigen fest die Hand. Es war ein besonderes Lob, denn Struck hatte beim 26:24 (14:14) gegen den TVB Stuttgart eine starke Leistung gezeigt. Mit fünf Toren war Struck hinter Fabian Wiede (6) und Petar Nenadic (6) der beste Werfer der Berliner. "So viele Tore habe ich, glaube ich, noch nicht für die Profis geworfen", sagte Struck.

Zu Beginn taten sich die Füchse schwer. Nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Marko Kopljar, Paul Drux und Steffen Fäth fehlte das Tempo im Rückraum, die Berliner brauchten sechs Minuten, um ihren ersten Treffer zu erzielen. Stuttgart hingegen legte angeführt von Michael Kraus, mit acht Treffern bester Stuttgarter Werfer, ein zügiges Tempo vor, mit dem die Berliner Abwehr zeitweise überfordert zu sein schien. "Am Anfang haben wir dem TVB zu viele Freiräume gelassen", sagte Struck. "Das haben wir in der zweiten Hälfte besser gelöst."

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Auch vorne lief es im zweiten Durchgang besser bei den Füchsen. Die Ausfälle kompensierten sie vor 6343 Zuschauern, darunter Bundestrainer Christian Prokop, durch Variantenreichtum: Mal spielten sie mit zwei Kreisläufern, mal mit Mattias Zachrisson im rechten Rückraum, und auch der extra aus Essen eingeflogene Christoph Reißky bekam eine Kurzeinsatz. "Wir haben alles im Training durchprobiert", sagte Struck. Ein Garant für d...

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