Handball: Füchse Berlin erstmals in dieser Saison Spitzenreiter

Die Füchse Berlin haben ihre weiße Weste in der Handball-Bundesliga behalten und damit erstmals in der laufenden Saison die Tabellenführung übernommen. Im Abstiegskampf feierten unterdessen Altmeister VfL Gummersbach einen wichtigen Sieg und Schlusslicht TuS N-Lübbecke seinen ersten Punkt.

Die Füchse Berlin haben ihre weiße Weste in der Handball-Bundesliga behalten und damit erstmals in der laufenden Saison die Tabellenführung übernommen. Im Abstiegskampf feierten unterdessen Altmeister VfL Gummersbach einen wichtigen Sieg und Schlusslicht TuS N-Lübbecke seinen ersten Punkt.

Vor 7449 Zuschauern im heimischen Fuchsbau ließen die Berliner gegen den TBV Lemgo nichts anbrennen. Die Mannschaft von Trainer Velimir Petkovic setzte sich gegen die Ostwestfalen mit 36:23 (17:8) durch und löste mit dem siebten Sieg im siebten Spiel (14:0 Punkte) Titelverteidiger Rhein-Neckar Löwen (14:2), der am Samstag in der Champions League erfolgreich war, als Spitzenreiter ab.

Der Serbe Petar Nenadic (10) und Nationalspieler Steffen Fäth (5) waren die erfolgreichsten Werfer der Füchse.

Leipzig nur mit Remis

Überraschend zum ersten Saisonpunkt kam der TuS N-Lübbecke. Der Aufsteiger trotzte Gastgeber SC DHfK Leipzig ein 26:26 (16:10) ab, vergab dabei jedoch in der Schlussphase einen Vier-Tore-Vorsprung und damit einen durchaus möglichen Sieg.

Die Sachsen verhinderten mit dem Schlussspurt vor 3578 Zuschauern gerade noch die zweite Heimpleite binnen vier Tagen. Am vergangenen Donnerstag hatte es in der Arena Leipzig ein 30:31 gegen Berlin gegeben.

Seinen zweiten Saisonsieg feierten die Gummersbacher. Die Mannschaft von Coach Dirk Beuchler kam beim TVB Stuttgart zu einem 26:22 (13:9) und verdrängte mit 4:12 Punkten den TV Hüttenberg (3:13) von Platz 16. Schlusslicht bleibt TuS N-Lübbecke (2:14).

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