Handball-EM: Dänemark und Spanien starten mit Siegen

SID
Handball-EM: Dänemark und Spanien starten mit Siegen

Olympiasieger Dänemark und der zweimalige Weltmeister Spanien haben sich zum Auftakt der Handball-EM keine Blöße gegeben. Die Dänen besiegten in Varazdin den WM-Siebten Ungarn mit 32:25 (14:12). In der Gruppe D belegt der Ex-Europameister aber nur Rang zwei, da Spanien einen 32:15 (16:9)-Kantersieg gegen Tschechien feierte.
Der WM-Dritte Slowenien ist in der deutschen Gruppe C derweil mit einer überraschenden Niederlage ins Turnier gestartet. Der Vize-Europameister von 2004 unterlag Mazedonien in Zagreb mit 24:25 (11:11) und steht damit vor dem Spiel gegen Titelverteidiger Deutschland am Montag (18.15 Uhr/ARD) schon gehörig unter Zugzwang.
Beste Werfer des EM-Elften Mazedonien waren Dejan Manaskov (8 Tore) und Topstar Kiril Lazarov (7). Bei den besonders im Angriff enttäuschenden Slowenen erzielte Ziga Mlakar vier Treffer. Die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) war am Samstag mit einem souveränen 32:19-Erfolg gegen den EM-16. Montenegro ins Turnier gestartet.
Dänemark hatte gegen die vom ehemaligen Flensburger Coach Ljubomir Vranjes trainierten Ungarn zunächst Mühe. Nach einem 16:16 (35.) setzte sich der Favorit aber beim 23:18 (46.) ab. Der Flensburger Rasmus Lauge war mit sieben Toren bester Werfer der Dänen, die von Nikolaj Jacobsen, Coach des deutschen Meisters Rhein-Neckar Löwen, trainiert werden. Superstar Mikkel Hansen (6 Tore) sah in der 41. Minute die Rote Karte.
Die Spanier hatten die Partie von Beginn an im Griff, lagen nie zurück und führten nach 20 Minuten bereits mit sechs Toren Vorsprung. Beste Werfer beim Sieger waren Barcelonas Linksaußen Valero Rivera, Klubkamerad Raul Entrerrios und Rechtsaußen Ferran Sole mit jeweils fünf Toren. Bei den Tschechen kam Stanislav Kasparek als bester Schütze ebenfalls auf fünf Treffer.
Spanien will in Kroatien das erste EM-Gold holen. Bislang hat es für die Iberer nur zu vier Final-Teilnahmen gereicht. So auch 2016 in Polen, als es gegen Deutschland eine überraschend klare 17:24-Pleite gab. Zu den vier Silbermedaillen kamen in der EM-Historie noch zweimal Bronze hinzu.