Handball-Drama: Deutscher Gegner fühlt sich um Sieg gebracht

SPORT1
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Handball-Drama: Deutscher Gegner fühlt sich um Sieg gebracht
Handball-Drama: Deutscher Gegner fühlt sich um Sieg gebracht

Deutschland und Schweden lieferten sich am Freitag zum Auftakt des Olympia-Qualifikationsturniers in Berlin ein dramatisches Match (Deutschland - Schweden zum Nachlesen im TICKER).

Fast in letzter Sekunde rettete Linksaußen Marcel Schiller dem DHB-Team mit dem Treffer zum 25:25 einen Punkt, der noch sehr wichtig werden könnte.

Während das deutsche Team jubelte, schauten die Schweden bedröppelt drein. Zum einen, weil sie in der Schlussphase mehrere Großchancen liegen ließen, aber auch, weil sie sich um einen Siebenmeter betrogen fühlten. So schrieb es zumindest Sportbladet.

Böhm-Abwehr im Kreis

Die Schweden gaben in den Schlussminuten einen 24:21-Vorsprung aus der Hand.

40 Sekunden vor dem Ende warf Jim Gottfridsson auf das deutsche Tor, doch Fabian Böhm blockte den Wurf ab. Der deutsche Rückraumspieler stand dabei allerdings unerlaubterweise im Kreis, was die mazedonischen Schiedsrichter nicht ahndeten.

"In meinen Augen ist er klar drinnen", sagte Gottfridsson. Teamkollege Albin Lagergren sah es ähnlich.

Schweden hadert wegen Fehlentscheidung

Auch Trainer Glenn Solberg war der Meinung, dass Böhm im Kreis stand. "Das hilft jetzt nicht mehr. Aber es ist schade, denn wenn er drin stand, wäre eine Bestrafung notwendig gewesen", sagte Solberg.

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Nach dem deutschen Block bekamen die Schweden statt einem Siebenmeter nur den Ball wieder. Wegen drohenden Zeitspiels gelang nur ein schlechter Wurfversuch, im Gegenzug markierte Schiller den Ausgleich.

Am Samstag trifft Deutschland auf Slowenien (15.35 Uhr im LIVETICKER), Schweden misst sich mit Algerien. Nur die ersten beiden Teams qualifizieren sich für die Spiele in Tokio.