Handball: Dagur Sigurdsson ätzt: "Peinlicher geht es nicht"

Der frühere Bundestrainer Dagur Sigurdsson hat die European Handball Federation (EHF) attackiert. Der Grund: Die Vorkommnisse rund um die EHF-Pokal-Partien zwischen FH Hafnarfjördur und HC St. Petersburg.

Der frühere Bundestrainer Dagur Sigurdsson hat die European Handball Federation (EHF) attackiert. Der Grund: Die Vorkommnisse rund um die EHF-Pokal-Partien zwischen FH Hafnarfjördur und HC St. Petersburg.

"Peinlicher geht es nicht, EHF. Warum nicht drei Schiris und weniger...", schrieb Sigurdsson auf Twitter und ergänzte seine Nachricht mit mehreren Krawatten-Emojis. Der 44-Jährige dürfte damit "weniger Funktionäre" gemeint haben.

Zuvor hatte sich in der zweiten Runde des EHF-Pokals eine völlig verrückte Situation ereignet. Hafnarfjördur aus Island musste 2700 Kilometer nach St. Petersburg zurücklegen, nur um ein Siebenmeterwerfen zu absolvieren. Immerhin: In diesem Showdown setzten sich die Gäste mit 4:3 durch und zogen in die dritte Runde ein.

Das Siebenmeterwerfen war nötig geworden, weil die Schiedsrichter offensichtlich das Regelwerk im EHF-Cup nicht kannten. Sie ließen im Oktober nach dem Rückspiel in St. Petersburg - an dessen Ende beide Teams torgleich waren - eine Verlängerung anstatt eines Siebenmeterwerfens austragen. Das unterlegene St. Petersburg legte Einspruch ein und bekam Recht.

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