Handball: Champions-League: Flensburg verspielte letzte Viertelfinalchance

Handball-Vizemeister SG Flensburg-Handewitt hat in der Champions League seine letzte theoretische Chance auf den direkten Einzug ins Viertelfinale verspielt.

Handball-Vizemeister SG Flensburg-Handewitt hat in der Champions League seine letzte theoretische Chance auf den direkten Einzug ins Viertelfinale verspielt.

Die Mannschaft von Trainer Maik Machulla besitzt nach dem 21:29 (10:19) im drittletzten Vorrundenspiel der Gruppe B beim führenden Starensemble von Paris St. Germain mit Nationalspieler Uwe Gensheimer keine Chance mehr auf den Gruppensieg und muss damit nach seiner dritten Niederlage endgültig den Weg über das Achtelfinale gehen.

Flensburg fiel zwar nach dem zwölften Spieltag mit 15 Zählern auf Rang drei hinter das punktgleiche ungarische Spitzenteam KC Veszprem zurück. Allerdings waren die Norddeutschen schon vor dem Auftritt in Frankreich nicht mehr von einem der fünf Plätze hinter Gruppensieger Paris (22 Punkte) zu verdrängen und damit bereits für das Achtelfinale qualifiziert.

Bei den Gastgebern waren Gensheimer und der dreimalige Welthandballer Nikola Karabatic mit jeweils fünf Toren die erfolgreichsten Werfer. In Flensburgs Mannschaft war der Franzose Kentin Mahe, der ab Sommer für Veszprem spielt, mit sechs Treffern bei jedoch 17 Versuchen der beste Werfer. Der ab der kommenden Saison für Paris spielende Däne Henrik Toft Hansen erzielte vier Tore gegen sein künftiges Team.

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