Handball: Berlin-Star wechselt offenbar nach Ungarn

Schon seit Monaten wird Petar Nenadic von den Füchsen Berlin mit dem ungarischen Spitzenklub Veszprem in Verbindung gebracht. Laut Sky Sports soll der Deal nun in trockenen Tüchern sein. Wobei Füchse-Manager Bob Hanning davon noch nichts weiß.

Schon seit Monaten wird Petar Nenadic von den Füchsen Berlin mit dem ungarischen Spitzenklub Veszprem in Verbindung gebracht. Laut Sky Sports soll der Deal nun in trockenen Tüchern sein. Wobei Füchse-Manager Bob Hanning davon noch nichts weiß.

Hanning hält es zwar für gut denkbar, dass es Nenadic am Saisonende nach Veszprem zieht, erklärte gegenüber der B.Z. aber auch, dass seines Wissens noch keine Entscheidung gefallen sei: "An der Situation hat sich nichts geändert. Das Interesse von Veszprem besteht weiterhin."

Ohnehin haben die Füchse keinen Handlungsspielraum. Schließlich läuft der Vertrag des serbischen Spielmachers in der Hauptstadt 2018 aus. Hanning stellte jedenfalls klar, dass die Füchse kein finanzielles Risiko eingehen werden, um den 31-Jährigen womöglich doch noch zu einer Vertragsverlängerung zu bewegen.

"Geld ist nicht das Entscheidende. Wenn jemand gehen will, darf und soll er auch gehen. Wir werden keine finanziellen Kopfstände machen, um jemanden zu halten", so der DHB-Vizepräsident.

Wie Sky berichtet, seien für Nenadic familiäre Gründe für den Wechsel nach Veszprem ausschlaggebend. Er wolle näher an seiner Familie in Serbien sein.

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