Handball: Anspruchsvolle Champions-League-Gruppen für deutsche Teams

SID
Champions League: Bietigheim zahlt weiter Lehrgeld

Die deutschen Handball-Topklubs stehen in der Champions League vor anspruchsvollen Aufgaben. Sowohl Meister Rhein-Neckar Löwen als auch Vize SG Flensburg-Handewitt und der Rekordmeister THW Kiel gehen aber mit guten Aussichten in ihre Gruppenspiele. Dies gilt auch für den ungeschlagenen Frauen-Meister SG BBM Bietigheim.
Die Löwen erwischten gleich mehrere Giganten: Es geht unter anderem gegen den Titelverteidiger Vardar Skopje und den neunmaligen Champions-League-Sieger FC Barcelona. Weitere Gegner sind der ungarische Pokalsieger Pick Szeged, Wisla Plock aus Polen, der frühere kroatische Europapokalsieger PPD Zagreb, IFK Kristianstad (Schweden) und HBC Nantes aus Frankreich.
Kiel und Flensburg spielen gemeinsam in der Gruppe B, größte Brocken darin sind der Champions-League-Finalist Paris St. Germain, das polnische Spitzenteam KS Vive Kielce und der Final-Four-Teilnehmer HC Veszprem aus Ungarn. Zudem spielen in der Gruppe Aalborg Handball (Dänemark), Celje Pivovarna Lasko (Slowenien) und der HC Brest aus Weißrussland. Jeweils fünf Mannschaften aus den beiden stärkeren Gruppen schaffen es ins Achtelfinale, die Gruppensieger direkt ins Viertelfinale. Das Final Four wird wieder in Köln ausgetragen.
Der EHF-Cup-Finalist Bietigheim spielt in der Frauen-Gruppe D gegen den montenegrinischen Meister Buducnost Podgorica, Sieger der Königsklasse von 2012 und 2015, den französischen Champion Metz HB und einen Qualifikanten. Der einstige Serienmeister Thüringer HC wird im September in einem Qualifikationsturnier um den Einzug in die Königsklasse kämpfen. Der THC hatte eine Wildcard beantragt. Titelverteidiger ist ETO Györ aus Ungarn. 
Die jeweils drei besten Mannschaften der vier Vierergruppen erreichen die Hauptrunde, es folgt das Viertelfinale.