Handball: Abflug Richtung Kroatien: Deutsche Handballer heiß auf EM-Titel

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft ist auf ihrer Mission Titelverteidigung voller Zuversicht zur EM nach Kroatien (12. bis 28. Januar) abgereist. "Je näher das erste Spiel rückt, desto heißer sind wir. Wir sind gut vorbereitet und freuen uns riesig", sagte Kapitän Uwe Gensheimer dem SID am Donnerstag kurz vor dem Abflug am Berliner Flughafen Tegel.

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft ist auf ihrer Mission Titelverteidigung voller Zuversicht zur EM nach Kroatien (12. bis 28. Januar) abgereist. "Je näher das erste Spiel rückt, desto heißer sind wir. Wir sind gut vorbereitet und freuen uns riesig", sagte Kapitän Uwe Gensheimer dem SID am Donnerstag kurz vor dem Abflug am Berliner Flughafen Tegel.

Vor dem Auftaktspiel am Samstag (17.15 Uhr im LIVETICKER) gegen Montenegro sind die Erinnerungen vom EM-Coup von 2016 wieder präsent. "In der Tat ist es so, dass alle davon träumen, ein solches Märchen noch einmal zu wiederholen", sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning.

Zur Belastung soll der damalige Gold-Coup aber nicht werden. "Die EM vor zwei Jahren in Polen ist lange her. Wir wollen eine möglichst gute Vorrunde spielen, im Idealfall nehmen wir alle Punkte mit in die Hauptrunde", sagte Teammanager Oliver Roggisch: "Und dann kommen schon echte Knaller." Außerdem geht es in der Vorrunde gegen den WM-Dritten Slowenien (Montag/18.15 Uhr) und Mazedonien (Mittwoch/18.15 Uhr).

Der Wirbel um die Nicht-Nominierung der Europameister Finn Lemke, Fabian Wiede und Rune Dahmke für das 16-köpfige Aufgebot ist abgehakt. "Wenn Leute heim müssen und nicht mehr wiederkommen, ist ein bisschen komische Stimmung. Aber das ist jedes Jahr so. Darauf kann man keine Rücksicht mehr nehmen", sagte Rechtsaußen Patrick Groetzki: "Und wir wollen unsere Ziele nicht aus den Augen verlieren und weiter als Mannschaft zusammenstehen."

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