Warum Hamilton aus Ricciardos Schuh trank

Stefan Schnürle
·Lesedauer: 1 Min.

Daniel Ricciardo konnte es selbst kaum glauben, dass er nach dem Imola-Grand-Prix innerhalb weniger Wochen zum zweiten Mal an der Siegerehrung nach einem Formel-1-Rennen teilnehmen durfte.

Im Gegensatz zu seinem Podestplatz beim Eifel-Grand-Prix dachte der Renault-Pilot dieses Mal auch an seinen obligatorischen "Shoey", bei dem der Australier auf dem Podium stets aus seinem Rennschuh Champagner trinkt.

Überraschenderweise machte ein gut gelaunter Lewis Hamilton nach seinem 93. Karriere-Sieg ebenfalls mit. Auf eine Wiederholung wird der sechsmalige Formel-1-Weltmeister in der Zukunft - sofern Hamilton der Formel 1 auch 2021 erhalten bleibt - aber wahrscheinlich verzichten.

"Es schmeckte definitiv nicht toll. Ich mag ja schon Champagner nicht besonders, aber so schmeckt er auf jeden Fall noch schlechter", sagte Hamilton.

Hamilton wenig begeistert – Bottas verzichtet

Vermutlich trank der Brite deshalb nur einen kleinen Schluck und schüttete Ricciardo den Rest über den Kopf.

Der zweitplatzierte Valtteri Bottas, der das Angebot von Ricciardo in der Vergangenheit schon einmal mit eindeutigen Gesten abgelehnt hatte, schaute sich das Ganze aus sicherer Entfernung an.

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"Vor drei Jahren hatte er mir auf dem Podium gesagt, dass er das niemals tun wird. Aber er hat heute danach gefragt, was mich überrascht hat. 2020 ist ein seltsames Jahr, daher war es ein großer Spaß", sagte Ricciardo.

Ricciardo liegt aktuell mit 95 Punkten auf dem vierten Rang in der Fahrerwertung, Hamilton könnte bereits im nächsten Rennen seinen siebten WM-Titel unter Dach und Fach bringen.