Hamilton jammert über sein Auto

Hamilton jammert über sein Auto
Hamilton jammert über sein Auto

Das klingt schon nach leichter Verzweiflung!

Während sich Red Bull - dank eines Riesenbocks von Ferrari - beim Monaco-GP einmal mehr über einen Sieg freuen konnte, blieb Lewis Hamilton wieder nur ein Platz im Mittelfeld. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Rang acht stand am Ende für den Rekordweltmeister zu Buche - und die Erkenntnis, dass in Monaco Überholen kein einfaches Unterfangen ist. „Es ist natürlich frustrierend, aber so ist es nun einmal. Ich bin einfach hinter ihm hergecruist“, erklärte er seine Versuche, Fernando Alonso zu überholen. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Noch nerviger als das Scheitern beim Überholen war für den Briten aber das erneute Bouncing-Problem. „Es ist, wie es ist, und ich kann nicht wirklich viel dagegen tun“, klang Hamilton nach dem Rennen fast schon resigniert. (STIMMEN: Monaco machte F1-Pilot Angst)

Hamilton: „Habe genug von diesem Schütteln“

Seine Hoffnungen ruhen nun auf der Arbeit in der Fabrik bis zum kommenden Rennen in Aserbaidschan. „Ich bete einfach, dass sich das Auto nicht so anfühlt wie hier“, erklärte er und fügte hinzu: „Das hier war bisher das Schlimmste in diesem Auto, allein schon wegen der Bodenwellen.“ (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Danach wurde er noch deutlicher: „Meine Zähne, mein Kiefer bewegten sich die ganze Zeit. Ich habe einfach genug von diesem Schütteln!“

Ob das Problem jedoch bis Baku gelöst werden wird, daran scheint er nicht uneingeschränkt zu glauben. Zwar hoffe er, dass das Auto die Reifen und Aufhängung in den Boden drücke, dennoch bete er dafür, „dass es dort nicht so holprig ist wie hier (in Monaco/Anm. d. Red.).“

Wolff verteidigt Hamilton im Duell mit Russell

Zu allem Überfluss scheint Teamkollege George Russell auch noch besser mit diesen Problemen zurechtzukommen. Immerhin liegt sein Landsmann in der Fahrerwertung auf Rang vier - mit 34 Punkten Vorsprung auf den sechstplatzierten Hamilton. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Das will Mercedes-Chef Toto Wolff allerdings nicht überbewerten. „Wenn man sich anschaut, wie viel Pech Lewis bereits hatte - ich meine, heute schon wieder: Die Berührung mit Esteban, das Feststecken hinter Fernando, die rote Flagge gestern im Qualifying - denke ich, dass das Pendel auch wieder in seine Richtung ausschlagen wird.“

Zudem arbeiten beide Fahrer nach Wolffs Aussagen hervorragend zusammen, um das Auto voranzubringen, was auch dringend notwendig sei.

Vielleicht zeigt diese Zusammenarbeit in Baku erste Erfolge. Wünschen würde man es zumindest Hamiltons Zähnen.

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