Hollerbach kommt zum HSV - und Magath feiert

Philipp Heinemann, Martin van de Flierdt, Reinhard Franke, Rasmus Godau, Uli Pingel
Markus Gisdol fand beim Hamburger SV zuletzt keine Lösungen mehr

Die offizielle Verkündigung steht noch aus. Doch dass Bernd Hollerbach Nachfolger des beim Hamburger SV geschassten Trainers Markus Gisdol wird und einen Vertrag bis 2019 erhält, gilt nach SPORT1-Informationen als gesichert.  

Eine gute Lösung, findet HSV-Ikone Felix Magath.


"Die Mannschaft darf damit rechnen, dass sie besser trainiert wird und besser geführt wird", sagte der 64-Jährige, der Hollerbach lange als Co-Trainer in seinem Team beschäftigte, der Bild. "Und zwar so, dass sie nicht nur gegen direkte Konkurrenten gewinnen kann, sondern auch gegen Mannschaften, die eigentlich stärker besetzt sind."

Magath und Hollerbach eingespieltes Gespann

Er gehe sogar davon aus, "dass der HSV mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun haben wird." Zuerst war Magath Hollerbachs Coach in Hamburg (1996 bis 1997), dann arbeitete das Duo als Trainer-Team bei Schalke 04 (2009 bis 2011) sowie zweimal beim VfL Wolfsburg (2007 bis 2009, 2011 bis 2012) zusammen.

"Aufgrund seiner Erfahrung als Profi und als Trainer halte ich ihn für genau den Richtigen, um den HSV da unten rauszuführen. Er hat schon in Würzburg hervorragende Arbeit geleistet", lobte Magath.

Mit der offiziellen Vorstellung Hollerbachs in Hamburg ist am frühen Nachmittag zu rechnen. 


Köln-Pleite beendet Zeit von Gisdol

Hollerbachs Vorgänger Gisdol war einen Tag nach der empfindlichen 0:2-Niederlage gegen den 1. FC Köln mit seinen Co-Trainern Frank Fröhling und Frank Kaspari beurlaubt worden.


"Wir werden zeitnah einen neuen Trainer vorstellen. Es müssen auch Dinge formal umgesetzt werden - wir wissen bereits, wer neuer Trainer ist", hatte Vorstandsboss Heribert Bruchhagen am Sonntagmittag gesagt. "Er wird unsere Mannschaft bereits am Montag um 15 Uhr trainieren."