Hamburger Polizisten stoppen fliehenden jungen Autofahrer durch gezieltes Rammen

Beamte stoppten Fahrer durch gezieltes Rammen

Ein 19-jähriger Autofahrer hat sich in Hamburg eine halsbrecherische Verfolgungsjagd mit einem zivilen Polizeiwagen geliefert. Sie führte nach Angaben der Beamten vom Donnerstag bei hohem Tempo durch mehrere Stadtteile über rote Ampeln und teils in den Gegenverkehr. Am Ende drängten die Polizisten den Flüchtenden gezielt ab, um ihn zu stoppen und die Gefahr für andere zu bannen.

Zuvor hatte der junge Mann, in dessen Wagen sich noch zwei Begleiter im Alter von 18 und 19 Jahren befanden, auch den Polizeiwagen seitlich gerammt. Verletzt wurde bei dem Vorfall am Mittwochabend niemand. Auslöser war eine Verkehrskontrolle durch die Zivilstreife. Das Trio wurde festgenommen. Ersten Ermittlungen zufolge hatte der Fahrer keinen Führerschein, außerdem waren die Nummernschilder seines Wagens gestohlen.

Die Polizisten wollten das Auto im Stadtteil Stellingen auf einen Parkplatz lotsen, wobei der Fahrer beschleunigte. Bei der Verfolgung kam es zu etlichen gefährlichen Situationen. Am Ende drängte die Beamten das Auto bewusst ab. Es schleuderte gegen einen Kantstein, ein zweiter gezielter Rammstoß brachte es endgültig zum Stehen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Fahrer später einem Haftrichter vorgeführt.