Hamburger fahren neuere Autos und bauen die meisten Unfälle

Die Hamburger fahren im Bundesländervergleich einer Studie zufolge neuere Autos und melden die meisten Unfälle. Autofahrer aus dem ländlichen Mecklenburg-Vorpommern fahren hingegen am meisten und bauen mit am wenigsten Unfälle

Die Hamburger fahren im Bundesländervergleich neue Autos und melden die meisten Unfälle. Wie die Vergleichsportale Verivox und Check24 mitteilten, passieren in den Stadtstaaten Hamburg und Berlin die meisten Unfallschäden. Grund dafür sei das höhere Verkehrsaufkommen in Metropolen. Autofahrer aus dem ländlichen Mecklenburg-Vorpommern fahren hingegen am meisten und bauen mit am wenigsten Unfälle. Mehr als 13.000 Kilometer sind sie im Jahr unterwegs - 2.000 mehr als die Hamburger.

Die Portale werteten jeweils die Nutzerangaben aus Abschlüssen von KFZ-Versicherungen aus. Unter den 25 größten Städten Deutschlands ist Dresden laut Check24 die Stadt mit den meisten Unfallschäden. In Duisburg werden die wenigsten Unfälle gemeldet - 67 Prozent weniger als in Dresden.

Laut Verivox fahren die Bayern die neuesten und teuersten Autos mit der höchsten PS-Zahl. Beim Abschluss einer neuen Versicherung waren die Autos dort im Schnitt etwas mehr als neun Jahre alt. Sie kosteten laut Listenneupreis mehr als 28.000 Euro und haben 128 PS unter der Motorhaube. Die Bremer scheinen hingegen am sparsamsten motorisiert: ihre Autos waren mehr als zehn Jahre alt, kosteten neu rund 25.600 Euro und hatten im Schnitt 116 PS.