Barkassen-Zoff: Hamburger Senat verspricht Geld: Hafenschiffer trotzdem sauer

Der Kaimauer-Streit zwischen der Stadt und den Barkassenschiffern flammt wieder auf: Zwar hat die Finanzbehörde Hamburgs Kapitänen jetzt eine Geldspritze in Höhe von bis zu 60.000 Euro pro Schiff versprochen. Für die Schiffer ist das jedoch eine „Alibi-Aktion“.

Hintergrund der Auseinandersetzung ist die anstehende Sanierung der Speicherstadt. Zur Sicherung der alten Kaimauern wird Sand in die Fleete geschüttet. Folge: Sie werden flacher. Schon in zwei Jahren werden daher die Barkassen nicht mehr unter den Brücken durchpassen. Vergangenes Jahr hatten die Hafenschiffer deshalb einen wütenden Protest in der HafenCity veranstaltet und waren laut hupend durch die Kanäle gefahren.

Brücken behindern die Durchfahrt der Barkassen

In einer Einigung wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben, das zahlreiche Maßnahmen zur Rettung des lukrativen Touristen-Geschäfts ergründen und berechnen sollte. Dazu gehörte unter anderem auch der Umbau der Barkassen, die durch absenkbare Ruderhäuser oder bewegliche Decken im Passagierbereich flexibler für die Brückendurchfahrten gestaltet werden sollten.

Die Finanzbehörde versprach nun, den Hafenschiffern...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo