Hamburger Altenpflegerin packt aus: „Es gibt Heime, die sind die Hölle“

Bericht über Missstände in Pflegeheimen sorgt für Entsetzen. Viele Zuschriften.

Sonja T. ist seit 35 Jahren Krankenschwester, seit 19 Jahren in der Altenpflege. Jetzt hat sie den Job hingeschmissen, weil sie das, was sich in manchen Heimen abspielt, nicht mehr verantworten kann. In der MOPO packt sie erstmals aus. Sie sagt: „Ich habe Häuser erlebt, die sind wirklich die Hölle.“

Hilflose Pflegebedürftige, die sich nicht wehren können, werden herumkommandiert, ja sogar angebrüllt. Sie werden ruhiggestellt mit Medikamenten wie Tavor oder Melperon. Zeit, ihnen das Essen zu reichen und ihnen beim Trinken zu assistieren, gibt es häufig nicht. Manche Bewohner liegen den halben Tag in ihren Exkrementen, weil niemand die Windeln wechselt. Andere bekommen Druckgeschwüre, da die Zeit fehlt, sie neu zu lagern.

Die Ursache: chronischer Personalmangel in vielen Heimen. „Zu den Versäumnissen kommt es nicht deshalb, weil das Personal faul ist oder grausam“, sagt Sonja T. (Name geändert). „Meine Kollegen können nicht anders. Sie sind mit ihren Kräften am Ende.“

Sonja T. erzählt von einem der schlimmsten Heime, das sie je erlebt hat: „Dort ist es üblich, dass es an den Wochenenden für das komplette Haus, also für vier Wohnbereiche...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo