„Hallo, Echo!“: So reagiert das Netz auf die Absage des Literaturnobelpreises

Diese Medaille bleibt 2018 im Schrank. Im Bild ist der Literaturnobelpreis 2015 zu sehen, der an den kolumbianischen Autor Gabriel García Márquez verliehen wurde. (Bild: AP Photos/ASSOCIATED PRESS)

Im Jahr 2018 wird es zum ersten Mal seit 75 Jahren keinen Nobelpreis für Literatur geben, wie das Gremium der Schwedischen Akademie am Freitag mitteilte. Eine Reihe von aktuellen Skandalen hätten zur Schädigung des Ansehens geführt. Die Reaktionen im Netz ließen nicht lange auf sich warten.

Kurz nach Bekanntgabe der Verschiebung des Literaturnobelpreises meldeten sich die ersten Twitter-User mit Vergleichen auf den „Echo“ zu Wort. Der Musikpreis wurde kürzlich durch den Antisemitismus-Skandal zu Fall gebracht. Zuvor hatten viele Preisträger den Award zurückgegeben.





Andere Reaktionen konzentrierten sich auf „heiße Anwärter“, die dieses Jahr leer ausgehen werden – und auf den Umstand, dass die meisten Preisträger dem gemeinen Volk ohnehin unbekannt sind.






Auch die Mitglieder des Komitees wurden zur Zielscheibe des Spotts.


In den USA nahmen Twitter-Nutzer in diesem Zusammenhang insbesondere darauf Bezug, dass Donald Trump für den Friedensnobelpreis nominiert wurde.


„Da einige den Friedensnobelpreis dafür vergeben wollen, dass wir keinen Krieg beginnen, warum geben wir Donald Trump nicht auch den Nobelpreis für Literatur, weil er in seinen ersten eineinhalb Jahren keine Bücher verbrannt hat?“