Hallen-WM: Klosterhalfen verpasst Medaille über 3000 m

Hallen-WM: Klosterhalfen verpasst Medaille über 3000 m

Shootingstar Konstanze Klosterhalfen (Leverkusen) hat bei der Hallen-WM der Leichtathleten in Birmingham die erhoffte Medaille verpasst. Die 21-Jährige kam in einem hochklassig besetzten Feld über 3000 m nach 8:51,79 Minuten auf Platz sieben ins Ziel, Gold ging an Titelverteidigerin und Weltrekordlerin Genzebe Dibaba (Äthiopien) in 8:45,05 Minuten vor 1500-m-Hallenweltmeisterin Sifan Hassan (Niederlande/8:45,68) und Europameisterin Laura Muir (Großbritannien/8:45,78).
Noch nie hat es bisher auf dieser Strecke eine Medaille bei einer Hallen-WM für eine deutsche Starterin gegeben. Klosterhalfen, die im vergangenen Jahr Silber über 1500 m bei der Hallen-EM in Belgrad gewonnen hatte, war am 18. Februar in 8:36,01 Minuten deutschen Rekord gelaufen. Über 1500 m hatte sie in dieser Hallensaison den deutschen Rekord nur um 36 Hundertstelsekunden verpasst.
Im vergangenen August hatte Klosterhalfen den deutschen 3000-m-Rekord im Freien auf 8:29,89 Minuten verbessert. Zudem gelang ihr als jüngster Läuferin der Geschichte ein bemerkenswertes Triple: die 800 m unter zwei Minuten (1:59,65), die 1500 m unter vier und die 5000 m (14:51,38) unter 15 Minuten zu laufen.