"Hallelujah" für Papa: Tochter von Chris Cornell singt für ihren Vater

Bei einer Tribute-Sendung rührte Toni Cornell die Zuschauer zu Tränen. In Gedenken an ihren vor drei Monaten verstorbenen Vater Chris Cornell sang sie die ergreifende Ballade "Hallelujah".

Als Toni Cornell ganz in Weiß gekleidet die Bühne von "Good Morning America" betrat und zu singen begann, schnürte es Millionen Zuschauern die Kehle zu. Die 12-jährige Tochter des verstorbenen Soundgarden-Frontmanns Chris Cornell interpretierte den Leonard Cohen-Song "Hallelujah" allerdings nicht nur für ihren Papa, sondern auch für dessen ebenfalls verstorbenen Freund Chester Bennington.

Musikalisch begleitet von OneRepublic-Sänger Ryan Tedder erzählte Toni in der TV-Show: "Es ist eine Ehre für mich, diesen Song für meinen Vater und Chester zu singen." Das Lied war nicht zufällig gewählt. Chester Bennington hatte es auf der Trauerfeier von Chris Cornell zu dessen Ehren performt.

Beide Musiker hatten sich im Laufe des vergangenen Vierteljahres das Leben genommen. Chris Cornell im Alter von 52 Jahren Mitte Mai 2017, Chester Bennington mit 41 Jahren am 20. Juli, dem Geburtstag seines verstorbenen Freundes. Daraufhin wurden Spekulationen laut, der Linkin Park-Sänger habe den Tod Cornells nicht verkraftet und habe deshalb seinem Leben ein Ende gesetzt. Er wurde von seiner Haushälterin in seinem Haus in Kalifornien aufgefunden.

Sowohl Cornell als auch Bennington hatten zu Lebzeiten unter Depressionen und Drogensucht gelitten, waren aber stets offen mit ihren Problemen umgegangen. Chris Cornells Witwe Vicky schrieb in einem rührenden Abschiedsbrief: "Du warst der beste Vater, Ehemann und Schwiegersohn. Du warst so voller Geduld, Empathie und Liebe ... Es tut mir so unendlich leid, mein Liebster, dass ich nicht habe sehen kommen, was mit dir passieren würde. Es zerreißt mir das Herz, dass du alleine warst, denn ich weiß, du warst nicht du selbst in dieser Nacht, Christopher."