Hainer rechnet vor: Bayern verliert 150 Millionen Euro Umsatz

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Der FC Bayern hat durch die Auswirkungen der Pandemie rund 150 Millionen Euro Umsatzverlust verzeichnet.

Hainer rechnet vor: Bayern verliert 150 Millionen Euro Umsatz
Hainer rechnet vor: Bayern verliert 150 Millionen Euro Umsatz

Dies gab Klubpräsident und Aufsichtsratschef Herbert Hainer auf einer Pressekonferenz des deutschen Rekordmeisters am Montag bekannt. Bei der offiziellen Vorstellung von Oliver Kahn als neuem Vorstandsvorsitzenden machte der 67-Jährige deutlich, warum Corona den FCB so hart trifft. 

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"Wir haben jetzt hier etwa eineinhalb Jahre Pandemie, haben zuletzt am 8. März 2020 vor Zuschauern gespielt", sagte Hainer. Man könne recht leicht errechnen, wie viele Millionen pro Geisterspieltag wegfallen. "Wir gehen Pi mal Daumen von einem Umsatzverlust von 150 Millionen Euro in diesen eineinhalb Jahren aus."

So viele Fans sollen bei Bundesliga-Start ins Stadion

Immerhin: Zu Beginn der neuen Saison erwartet man wieder Fans in der Allianz Arena. In wie weit der bayrische Fußball-Tempel wieder vollständig ausgelastet werden kann, bespreche man derzeit mit den zuständigen Gesundheitsbehörden. Fest stehe jedoch: Bei den anstehenden Vorbereitungsspielen seien 1.500 Zuschauer zugelassen, beim Start der Bundesliga sollen es auf jeden Fall noch mehr sein.  

Die sportlichen Ziele wolle man trotz der finanziellen Einbußen nicht nach unten korrigieren. 

Kahn: "Ziemlich veränderte Fußballlandschaft"

"Die Ambitionen sind bei uns deshalb nicht kleiner geworden", betonte Hainer. Kahn ergänzte: "Natürlich ist es weiter unser Ziel, absoluten Weltklasse-Fußball zu zeigen." Die beiden Bosse des Serienmeisters wurden jedoch auch nicht müde, immer wieder zu betonen, dass man unter veränderten Voraussetzungen arbeite. 

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"Die größte Herausforderung ist kurzfristig, die Zuschauer wieder in die Stadien zu bringen. Man sieht es bei der EM, von was der Fußball lebt. Die Fans sind die Essenz", sagte Kahn. "Wir haben heute eine ziemlich veränderte Fußballlandschaft. Die finanzielle Lage vieler Klubs ist problematisch geworden. Wir beschäftigen uns mit den jüngeren Generationen, die eine andere Art und Weise haben, sich Fußball anzuschauen."

Der sportliche Bereich sei der Kern "von allem. Wir klopfen uns nicht auf die Schulter sondern suchen weiter nach Optimierungspotenzialen, auch im Infrastrukturbereich." 

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