„Atombombe für's Gehirn?“ — Ex-Apple-Manager warnt vor den Folgen des iPhones (865985)

Christoph Damm
Frau Smartphone happy

Es ist eher ein ungewohntes Bild, wenn jemand an der Bushaltestelle oder am Bahnhof steht und nicht auf sein Handy blickt. Längst haben die Smartphones unseren Alltag erobert. In nahezu jeder freien Sekunde rutscht es wie automatisch in unsere Hände.  

Im vergangenen Jahr hat Apple bekanntgegeben, dass im Schnitt jeder Nutzer sein iPhone 80 mal pro Tag entsperrt. Vorausgesetzt ihr schlaft acht Stunden täglich, dann greift ihr den Zahlen nach alle zwölf Minuten zu eurem Smartphone.

Am 29. Juni 2007 hatte Apple das erste iPhone veröffentlicht, womit der Siegeszug der Smartphones begann. Tony Fadell gehörte damals als Senior Vice President Apples zu den Erfindern des Handys. Jetzt hat er sich bei einer Diskussion im Design Museum in London zur Entwicklung der Smartphones in unseren Leben geäußert — und zwar äußerst kritisch.

Ungewollte Konsequenzen

Tony Fadell GettyImages 496536466

„Ich wache oft nassgeschwitzt auf und frage mich, was haben wir der Welt gebracht? Haben wir eine Atombombe geschaffen, die — wir wir es bei Fake-News erkennen können — die Gehirne der Menschen explodieren lässt und sie neu programmiert? Oder haben wir Licht zu den Leuten gebracht, die nie an Information gelangt sind und nun mehr Macht erhalten haben?“, so Fandell

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