"Ich habe nach dem Tod meines Vaters 19 Tage geweint – das hat mir geholfen"

Aline Prigge
Trauernden fällt es schwer um Hilfe zu bitten. (Symbolbild)
  • Nach dem Tod ihres Vater fiel es der Schriftstellerin Sheila O’Malley schwer klarzukommen. 
  • Dann überraschten ihre Freunde sie mit einer liebevollen Geste und halfen ihr damit, nach vorn zu schauen.

Die Amerikanerin Sheila O’Malley könne sich an vieles nicht mehr erinnern, was in dem Jahr passiert ist, als ihr Vater starb. Die Trauer war zu groß und die alltäglichen Aufgaben zu schwer für sie. 

Sie sei in eine neue Wohnung gezogen, aber auch hier wurde die Trauer nicht weniger. Stattdessen, so schrieb die Schriftstellerin auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, sei sie nicht in der Lage gewesen, die Umzugskartons auszupacken. Und zwar für Monate. 

Solche Trauer ist schwer für die Betroffenen. Oft mischen sich Scham und Schuldgefühlen über die Unfähigkeit Dinge zu erledigen unter die Trauer. Viele Trauernde reagieren darauf mit Isolation, die zu mehr negativen Gefühlen führen kann. 

Daraus kann sich eine negativ Spirale entwickeln, die auch zu einer Depression führen kann. Wie geht man damit um, als Trauernder und als Freund? 

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Trauer ist nicht nur für den Betroffenen schwer

Auch für das Umfeld sind Trauer und Depression schwierige Situationen. Man kann...

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