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Haas-Boss mit Botschaft an Mick-Fans: "Pech gehabt!"

Haas-Boss mit Botschaft an Mick-Fans: "Pech gehabt!"

Fährt Mick Schumacher in der kommenden Saison für Haas in der Formel 1 oder nicht?

Nach dem zugunsten von Max Verstappen und Red Bull entschiedenen Titelkampf ist diese Frage einer der Hauptaufreger in den zwei verbleibenden Rennen der Saison 2022. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Naturgemäß wird dessen Boss Günther Steiner nahezu täglich mit Fragen zum Fahrer neben Kevin Magnusson für die kommende Saison konfrontiert, worauf der Südtiroler in der ihm eigenen Art antwortete. „Tough sh***“, sagte er zur noch ausstehenden Entscheidung. Sinngemäß: „Pech gehabt!“

Der 57-Jährige will sich nicht von der öffentlichen Diskussion treiben lassen. Zwar sei er sich bewusst, dass die Fans von dieser beeinflusst würden, „aber das ist Teil des Spiels“. Und er selbst müsse sich jedes Mal aufs Neue rechtfertigen, obwohl „man weiß, dass man das Richtige getan hat“ - dass dann einige Fans dagegen seien: „Pech gehabt!“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Allerdings stellte er auch klar, dass das Team von der Angelegenheit nicht beeinflusst wird. „Das wird es nicht“, erteilte er einer Frage, ob dies der Fall sei, eine klare Absage. Man müsse sich immer bewusst sein, wer diese Aussagen tätige. „Ich habe meine Meinung über die Leute und ich muss sie nicht in den sozialen Medien schreiben, weil ich genug Selbstvertrauen habe, um zu wissen, was ich tue.“

Mick Schumacher muss um Vertrag bangen

Der Vertrag von Schumacher beim Haas-Team läuft am Ende dieser Saison aus. Aktuell ist der 23-Jährige der Fahrer in der Königsklasse des Motorsports, der am längsten ohne Punkte geblieben ist. Nach WM-Zählern in England und Österreich wartet Schumacher bereits seit neun Rennen auf den nächsten Erfolg. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Neben dem Platz bei Haas an der Seite von Schumachers bisherigem Teamkollegen ist nur noch ein Cockpit bei Williams frei. Den Job bei dem Traditionsteam wird allerdings der US-Amerikaner Logan Sargeant erhalten - Voraussetzung für das Stammcockpit ist allerdings noch der Erwerb der für die Königsklasse nötigen Superlizenz durch den 21-Jährigen.

Seit Monaten schon zelebriert das US-Team die Entscheidung für oder gegen den Deutschen, setzt ihn verbal immer wieder extrem unter Druck. Jetzt nimmt die Diskussion noch einmal Fahrt auf. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Grund ist Nico Hülkenberg. Der Noch-Aston-Martin-Testfahrer wird schon länger mit Schumachers Haas-Cockpit in Verbindung gebracht. In einem Gespräch mit ServusTV hat sich der 35-Jährige erst kürzlich für den Job in Position gebracht.

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