Haaland-Abschied für Kehl kein Thema: "Planen mit Erling"

SPORT1
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Haaland-Abschied für Kehl kein Thema: "Planen mit Erling"
Haaland-Abschied für Kehl kein Thema: "Planen mit Erling"

Will Stürmerstar Erling Haaland Borussia Dortmund verlassen, sollte der BVB am Ende der Saison die Champions League verpassen?

Anlass zu dieser Vermutung war der Trip von Vater Alfie Haaland und Berater Mino Raiola am Donnerstag nach Spanien, um sich mit Vertretern vom FC Barcelona und Real Madrid zu treffen.

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Große Sorgen macht man sich in Dortmund aber nicht, dass Haaland bereits im Sommer seine Zelte abbrechen könnte, schließlich läuft der Vertrag des norwegischen Stürmers noch bis Sommer 2024, erst 2022 ist eine Ausstiegsklausel im Arbeitspapier enthalten.

Kehl "entspannt" bei Haaland

"Wir gehen mit der Situation sehr entspannt um, haben es natürlich auch verfolgt", erklärte Sebastian Kehl, BVB-Lizenzspieler-Leiter, vor der Partie gegen Eintracht Frankfurt bei Sky. (Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt bei SPORT1 im LIVETICKER)

Schon bevor sich Raiola mit Haaland senior in den Flieger Richtung Spanien setzte, hatte er sich in Dortmund mit den BVB-Bossen getroffen, um auszuloten, wie die Schwarzgelben die Situation sehen. In dem Gespräch machten die Dortmunder Bosse klar, dass man erst dann zucken würde, wenn ein Verein mehr als 150 Millionen Euro bieten würde, eher sogar an die 180 Millionen Euro.

"Wir hatten erst vor kurzem ein sehr, sehr gutes Gespräch mit Mino und dem Papa. Das war sehr, sehr gut, das war offen", sagte Kehl bezüglich des Treffens. "Unser Standpunkt ist klar: Wir planen mit Erling. Ich habe den Jungen in den letzten zwei Tagen beim Training gesehen. Ich habe gesehen, wieviel Hunger, wieviel Glitzer er in den Augen hat, und die Vorfreude auf das heutige Spiel, der wird sich zu 100 Prozent reinknallen."

Fakt ist: Dortmund plant auch in der kommenden Saison mit Haaland, ohne Wenn und Aber: "Wir sind sehr ambitioniert, wir brauchen Erling, um unsere sportlichen Ziele zu erreichen, und das haben wir deutlich gemacht", fügte Kehl hinzu.