H&M will Filialen schließen

Schild an einer H&M-Filiale

Wegen der verstärkten Abwanderung von Kunden ins Internet hat der schwedische Moderiese H&M die Schließung von Filialen angekündigt. Um sich den "schnell wandelnden Gewohnheiten" der Kunden anzupassen, solle die "Transformation" des Unternehmens beschleunigt werden, kündigte H&M-Chef Karl-Johan Persson am Freitag in Stockholm an. Dies werde zu mehr Schließungen von Filialen und weniger Neueröffnungen führen.

Angaben dazu, wie viele Filialen und in welchen Ländern geschlossen werden sollten, machte H&M zunächst nicht. Stand Ende August betrieb die Modekette, zu der auch Marken COS, Monki und Weekday gehören, weltweit 4553 Läden.

Die Umsätze im vierten H&M-Quartal blieben hinter den Erwartungen zurück. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gingen sie von September bis Ende November um vier Prozent auf 50,4 Milliarden Kronen (rund fünf Milliarden Euro) zurück. Die Online-Verkäufe der Gruppe hätten sich "gut entwickelt", sagte Persson. Die Filialen jedoch seien durch den "andauernden Wandel" in der Branche, der weniger Kundenbesuche in den Geschäften mit sich bringe, "negativ beeinflusst" worden.