Höwedes wollte Kruse bei Schalke

SPORT1
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Max Kruses Rückkehr in die Bundesliga verläuft bisher überaus erfolgreich.

Der 32-Jährige hat nach neun Partien für Union Berlin bereits elf Scorerpunkte auf dem Konto. Neben sechs Toren gelangen dem 14-maligen Nationalspieler bisher fünf Assists.

Beim 3:3 gegen Eintracht Frankfurt erzielte Kruse einen Doppelpack. Der Stürmer hat Qualitäten, die auch dem FC Schalke 04 gut zu Gesicht stehen würden.

Höwedes wollte Kruse bei Schalke sehen

Und laut Benedikt Höwedes war Kruse durchaus ein Thema bei den Königsblauen (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga).

"Ich war ein Befürworter davon, Kruse zu Schalke zu holen. Ich hätte gerne gesehen, wenn er damals bei uns gespielt hätte", erklärte der 32-Jährige im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1.

Kruse habe "vom Spielertyp her einfach hervorragende Qualitäten. Das sieht man auch bei Union. Diese Lockerheit, diese erfrischende Geistesgegenwärtigkeit. Das ist echt beeindruckend."

Um welchen Zeitpunkt es dabei ging, ließ Höwedes offen. Der Weltmeister von 2014 hatte erklärt, mit Schalke nach seinem Karriereende in diesem Jahr "ergebnisoffene" Gespräche geführt zu haben.

"Vielleicht lag auch kein richtiges Angebot bei ihm vor", meinte Höwedes.

Kruse für Schalke nicht realisierbar

Sportvorstand Jochen Schneider hatte im vergangenen Jahr in der WAZ erklärt, Kruse sei ein "toller Spieler, der Begegnungen nahezu alleine entscheiden und seine Nebenleute perfekt in Szene setzen kann."

Allerdings sei "so eine Verpflichtung für uns vom Gesamtpaket her nicht realisierbar". Damals wechselte Kruse von Werder Bremen zu Fenerbahce Istanbul.

Kruse im Doppelpass zu Gast

Im Sommer 2020 wiederum war Kruse bei mehreren Bundesligisten im Gespräch. Auch Werder Bremen soll Interesse an einer Rückholaktion gehabt haben.

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Wie konkret Kruse sich mit Schalke beschäftigt hat, kann er am kommenden Sonntag verraten. Dann ist der Routinier zu Gast im CHECK24 Doppelpass.