Höhere Rente kommt nicht bei allen gleichzeitig an

Berlin (dpa/tmn) - Zum 1. Juli bekommen die rund 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland mehr Geld. Die alljährliche Rentenanpassung wird aber nicht allen Rentnern zeitgleich überwiesen. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hin.

Wann die erhöhte Rente gezahlt werde, hänge vom Zeitpunkt des Rentenbeginns ab: Wer bis März 2004 berentet wurde, erhält die angepasste Rente bereits Ende Juni. Hat die Rente im April 2004 oder später begonnen, wird das Plus erst Ende Juli auf dem Konto sein. Der Grund: Ein Teil der Rentner bekommt seine Rente als Vorauszahlung noch am Ende des Vormonats, der andere Teil erst am Ende des laufenden Monats. Die Zahlung erfolgt automatisch.

In den alten Bundesländern steigen die Renten zum 1. Juli 2022 um 5,35 Prozent, in den neuen Bundesländern um 6,12 Prozent. Um wie viel die eigene Rente jeweils steigt, steht in der Rentenanpassungsmitteilung. Sie informiert die Rentnerinnen und Rentner auch darüber, wann der neue Betrag ausgezahlt wird. Der Versand der Rentenanpassungsmitteilungen beginnt am 10. Juni.

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